Spieletag 2014

INFO....

 

Spieleverleih immer Donnerstag

von 18.00 bis 20.00 Uhr in der

Gutachstraße 26 (DRK).

AUSSER am

25.10.2018

...weil wir nach Essen zur Spiel

müssen!

1. Hochschwarzwälder Spieletag

 

Wir möchten hier noch einmal die Gelegenheit ergreifen und uns bei unseren Mitstreitern

und Sponsoren bedanken.

Allen voran den Schülern der Realschule Klasse 8C und Herrn Borner für die tolle Zusammenarbeit.

Den Verlagen für die großzügigen Spenden an Spielen und Preisen für die Tombola:

AMIGO Spiele,

ASS Altenburger Spielkarten,

Clicker Spiele,

Edition Erlkönig,

Eggertspiele,

Gmeiner Verlag,

Goliath,

Hans im Glück,

Nürnberger-Spielkarten,

Ravensburger,

Piatnik,

Select,

Steffen Spiele,

Zoch.

Danke auch der Druckerei Berenbold für die Werbung in den Gemeindeblättern.

 

Das meinte die Presse zu unserer Veranstaltung:

Vorbericht

Artikel aus der Badischen Zeitung vom 13.März 2014l

 

Spielend die Klassenkasse füllen

Die 8 c der Realschule organisiert als Projekt am 30. März den ersten Neustädter Spieletag.

 

 

1.Sylvia Wursthorn (links) und Araceli Zeller aus der 8 c testen schon mal eine Auswahl für den Spieletag im Thomasheim. Foto: Realschule

 

TITISEE-NEUSTADT. Die Idee ist ganz schön clever: mit einem Schulprojekt ein Angebot für die Allgemeinheit schaffen,

das zudem pädagogisch wertvoll ist, und damit auch noch die Klassenkasse füllen. Mit dieser ausgeklügelten Kombination beschert die Klasse 8 c der Neustädter Realschule interessierten Hochschwarzwäldern am Sonntag, 30. März, den "ersten Neustädter Spieletag". Im Thomasheim können von 10 bis 16 Uhr "alle Altersklassen" kostenlos eine (Un-)Menge verschiedenster Spiele ausprobieren und diese zum Teil auch kaufen.

 

Die Auswahl ist groß, Computerspiele sind jedoch nicht darunter, denn das Motto heißt "analog statt digital".

Viele Schüler und Schülerinnen verbringen heute einen Großteil ihrer Freizeit mit neuen Medien: Sie surfen im Internet, tauchen bei Computerspielen oft allein oder gegen andere in fremde Welten ein und können sich ein Leben ohne Smartphone kaum mehr vorstellen. Dagegen haben die herkömmlichen Gesellschaftsspiele inzwischen einen schweren Stand.

 

Die 8 c und ihr Klassenlehrer Michael Borner möchten "Mensch ärgere dich nicht", Mikado, Memory, Würfel-,

Kartenspiele und Co für einen Tag wieder ins Bewusstsein rücken und damit auch das gemeinsame Spielen mit direkter, unmittelbarer Kommunikation. Die Anregung zu diesem Thema für das in der achten Klasse fällige Projekt WVR – Wirtschaften, Verwalten und Recht – kam von Michael Waibel. Er ist Mitglied des Titiseer Spielclubs Dice-Devils,

also der "Würfel-Teufel". Sie können den Realschülern mehr als 400 Spiele aus ihrem riesigen Fundus zur Verfügung stellen.

 

 

Die findigen Achtklässler haben zusammen mit ihrem Lehrer gründlich geplant und die Aufgaben verteilt,

denn es gab vieles zu organisieren, bis hin zur kostenpflichtigen Genehmigung von Werbeständern.

Neustädter Schüler schlugen das Thomasheim als "Austragungsort" vor, weil es dort eine Küche gibt.

Nach der Zusage schaute die Catering-Gruppe der Klasse sich vor Ort um. Sie ist am Spieletag für die Bewirtung zuständig, Waffeln, Kuchen und Getränke sollen ebenso Einnahmen bringen wie der Verkauf von Spielen.

Im Angebot sind gebrauchte eigene Spiele, von denen sich die Schüler und Schülerinnen zu diesem Zweck trennen,

aber auch Spenden von Spieleverlagen, die die 8 c angeschrieben hat. Teils bekamen sie auch Leihgaben gestellt.

 

"Wir hoffen, dass relativ viele kommen", sagt Carina Halter, die mit für die Werbung zuständig ist. Denn mit ihrem Einsatz wollen die 30 Schülerinnen und Schüler "auch ein bisschen Geld verdienen für unsere England-Fahrt in der neunten Klasse". Am 30. März werden sie die Besucher in drei Schichten betreuen und auf Wunsch die Spiele erklären. Die "Generalprobe" mit einigen Spielen steigt bereits an diesem Samstag beim Frühlingsfest der Realschule. Dieser Vorgeschmack soll Appetit auf mehr wecken.

Artikel aus der Badischen Zeitung vom 2.April 2014

 

 

Große Resonanz beim ersten Neustädter Spieletag

 

Den ganzen Sonntag über spielten Kinder und Erwachsene und Familien im Thomasheim. Die 8c der Realschule hatte eingeladen – und wurde fast überrannt.

 

 

Foto: Eva Korinth

 

Am Spieletag der Realschule im Thomasheim hatten alle Altersstufen ihren Spaß. Foto: Eva Korinth

Lautes Gemurmel herrschte im großen Saal. Selten blieb ein Spieltisch frei. Alt und Jung, Kleinkinder, Großeltern, Erwachsene, Jugendliche steckten die Köpfe zusammen und spielten miteinander. "Wir haben die Bude voll",

freute sich Klassenlehrer Michael Borner. Die Schüler hatten alle Hände voll zu tun, um ihre Gäste kulinarisch zu

versorgen und darauf zu achten, dass es an nichts fehlt.

 

Sichtbar spielfreudig versuchten sich die Besucher an ihnen unbekannten Spielen. Sie studierten die Anleitungen,

legten Karten, versuchen die Regeln zu verstehen, fragten nach, sprachen unentwegt miteinander. Unterstützung erhielten sie von den Mitgliedern des Spieleclubs Dice Devil. Dieser hatte für den Spieletag gemeinsam mit den Achtklässlern eine reichhaltige Auswahl bereitgestellt, dass sich die Tische auf der Bühne fast schon unter der Menge bogen. Weit mehr als 300 Spiele gab es da. Für jeden war etwas dabei: Karten-, Denk-, Knobel-, Strategie-, Würfel-, Geschicklichkeitsspiele, selbst Puzzles. Wer eigentlich nur mal neugierig schauen wollte, für den gab es kein Entrinnen. Er saß auch noch Stunden später im Spieletaumel und hatte Spaß. Ebenso, wer nur auf ein Stück Kuchen gekommen war. "Ich hab‘ gewonnen."

"Das wird jetzt aber knifflig." "Wie geht das nochmal?" "Ich glaube, jetzt habe ich’s kapiert."

So klang es eins ums andere Mal. Geduldig erhielten die einen nochmals eine Erklärung der Regeln,

die anderen verdrehten als Verlierer die Augen – und stürzten sich ins nächste Spiel.

 

Die Veranstalter waren vollauf zufrieden mit der Resonanz. Sie hatten aufgrund des schönen Wetters mit wenigen

Besuchern gerechnet. Und waren erfreut, dass alle Altersstufen miteinander spielten, darunter auch viele Familien.

 

Schon liebäugelt die Schule damit, es nächstes Jahr fortzusetzen. Und so die Schule nach außen zu tragen und die Bevölkerung teilhaben zu lassen.